Anonyme Quellen – ein Tabu für jeden Podcast?
Nein! Wichtige Recherchen zu #Machtmissbrauch können trotzdem erzählt werden
Wie erzählt man Geschichten über Audio, wenn die Quellen anonym bleiben müssen? Was haben wir aus lokalen und internationalen Podcasts über den Umgang mit schutzbedürftigen Personen gelernt? Und welche Fragen stellen sich heute mehr denn je: Soll man Schauspieler:innen einsetzen – oder künstliche Stimmen? Und selbst mit Einwilligung – wie schützt man eine Quelle wirklich?
In diesem Panel sprechen die Investigativjournalistin Maria Christoph und die freie Reporterin Nora Voit (Schwerpunkt: Machtmissbrauch) über die Herausforderungen und Chancen bei der Arbeit mit anonymen Stimmen. Sie diskutieren ethische Fragen, technische Lösungen und persönliche Learnings aus Podcasts wie Boys Club, Row Zero, Feuerzone, Lucky Boy, Fallen Angels oder The Retrievals – Formate, die den investigativen Audiojournalismus nachhaltig verändert haben.
Speakerinnen
| Maria Christoph (geb. 1992) berichtet als Investigativ-Journalistin für den SPIEGEL. Sie arbeitet für die Firma “paper trail media”. Bis Mai 2022 berichtete Maria Christoph als freie Reporterin in Wort, Bild und Ton. Für ihre Recherche zu Machtmissbrauch in der Sternegastronomie erhielt sie unter anderem den Axel-Springer-Preis, den Helmut Schmidt Journalistenpreis und den Deutschen Journalistenpreis. |
| Nora Voit ist freie Journalistin aus München. Nach einem Germanistik-Studium in Wien hat sie die Deutsche Journalistenschule absolviert. Seitdem schreibt sie unter anderem für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE, den SPIEGEL, den DUMMY Verlag und für diverse Podcast-Produktionsfirmen. Für ihre Recherche zu Machtmissbrauch in der Sternegastronomie erhielt sie unter anderem den Axel-Springer-Preis, den Helmut Schmidt Journalistenpreis und den Deutschen Journalistenpreis. |
Anonyme Quellen – ein Tabu für jeden Podcast?
Samstag, 22. November 2025
11:00 – 11:45
Workshop 2