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Zwischen Empathie und Voyeurismus

Persönliche Geschichten mit Respekt erzählen

Geschichten über Menschen berühren – aber ob sie empowern oder ausnutzen, hängt vom Zugang ab. Empathie ist beim Geschichtenerzählen nicht nur ein Soft Skill, sondern eine echte professionelle Kompetenz. Ein sensibler Umgang mit retraumatisierenden Themen wie z. B. Gewalt oder Verlust ist essentiell. Aber wie erzählen wir Geschichten, sodass sie dem Leid der Menschen gerecht werden? Und gibt es zu viel Leid für eine Geschichte? Wie nah kann man seinen Protagonist*innen kommen, ohne übergriffig oder unkritisch zu sein? Ab wann sollten wir die Protagonist*innen auch schützen? Wie meistert man die Grenze zwischen journalistischer Neugierde und purem Voyeurismus?

Speakerinnen 

Shalin Rogall, freie Journalistin und Moderatorin im Radio und auf den Socials. Bei Deutschlandfunk Nova moderiert sie seit 2019 im Liveprogramm und in unterschiedliche Protagonist:innen-getriebene Podcastformaten( Ab21, Einhundert) moderiert. Seit 2024 ist sie im Facts & Feelings Team.

Shalin Rogall auf Instagram 

Teresa Sickert erzählt seit 2011 Geschichten im Radio und in Podcasts – am liebsten nah am Menschen. Ihre Arbeit kann man u.a. in Formaten beim rbb, im Deutschlandfunk Kultur, bei Audible, DER SPIEGEL und bei Wondery hören.
Für den Podcast “Unter Mördern – Leben im Gefängnis” wurde sie 2024 vom medium Magazin zu einer der Top-Journalistinnen im Bereich Unterhaltung gezählt.

Theresa Sickert auf Instagram 

Lukas Schöne ist Journalist und Branchenbeobachter. Er arbeitet beim MedienNetzwerk Bayern als Experte für Audio und Journalismus. In dieser Funktion organisiert er unter anderem die Audio-Panels der MEDIENTAGE MÜNCHEN, der Lokalrundfunktage sowie verschiedene andere Events. Häufig sieht man ihn als Moderator auch selbst auf den Bühnen. Außerdem ist er Host und Redakteur des Podcast „This is media NOW – das Update für alle die Medien machen“. Lukas steht im regelmäßigen Austausch mit der Branche. Das Ziel: Kooperationen anstoßen und Ideen entwickeln, die die Branche voranbringen. Zuvor war er, nach seiner Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule (DJS), als Radiojournalist für das Münchner Kirchenradio und den Deutschlandfunk tätig.

Lukas Schöne auf LinkedIn 

Zwischen Empathie und Voyeurismus: Persönliche Geschichten mit Respekt erzählen 

Freitag, 21. November 2025 
16:30 – 17:15 
Große Bühne